Faschingsumzug an der Playa de Muro

Nach der coronabedingten Auszeit im vergangenen Jahr konnte in diesem Februar endlich wieder eine bunte Truppe der RSG die Faschingstage in spanischen Gefilden verbringen.
Durch eine Flugabsage und diverse Covid-Erkrankungen im Vorfeld gab es eine gewisse Grundnervosität, aber alle Erkrankten wurden rechtzeitig fit, ein Alternativflug konnte gebucht werden und nach Erledigung aller Ein- und Ausreiseformalitäten hob der Flieger am Freitg Abend vom Baden Airpark in Richtung El Arenal ab.

Nach der Landung um Mitternacht mussten wir feststellen, dass dort leider nichts mehr ist, wie es einmal war: Megapark dauerhaft geschlossen, Bierkönig saisonal zu, Sangriaeimer und Stohhalme verboten – diese Erkenntnis war bitter, vor allem, da wir einen künftigen Ehemann und einen werdenden Opa in der Truppe hatten, die nun alle Pläne über Bord werfen mussten ;-)

Im Hotel “El Cid”, nur einen Steinwurf vom Flughafen entfernt, verbrachten wir die ersten beiden Nächte. Dem Hotel angegliedert ist der Radverleih von Berner, dort wurden unsere bestellten Räder mit perfekt eingestellten Maßen und Namensschildern bereit gehalten. Timo Berner, ehemaliger Cyclocross-Profi, hatte alles sehr gut vorbereitet. Es gab Räder in allen notwendigen Preis- und Ausstattungsvarianten, sogar die ganz neue Ultegra-Di2-12fach war möglich. Preislich gab es nichts auszusetzen, bei Buchung von Rad und Hotel über Berner gibt es jeweils Rabatt, was insgesamt ein wirklich bemerkenswertes Angebot war. Nur über den Reifendruck gab es Meinungsdifferenzen von ca. 3-4 bar….

Die erste Radtour führte uns durch Palma über den Col de Sa Creu in Richtung Andratx, über den Col de Galilea, den Penyal de Grau und die Stichstraße hinunter zur Küste nach Port de Calonge zurück nach Ca´n Pastilla. Zur allgemeinen Überraschung wartete bei Abfahrt morgens unser U23-Bundesligafahrer Leon Uhrig, der sich auch zum Training auf der Insel aufhielt, vor dem Hotel, um die Runde mit uns zu drehen. Leider gab es schon am ersten Tag bei der Abfahrt nach Port de Calonge (trotz der schlechten Straße ein Geheimtipp!!!) den ersten und zum Glück einzigen Bodenkontakt. Nach dem langen Winter wäre für den einen oder anderen ein Fahrsicherheitstraining ratsam gewesen.

Normalerweise stehen bei solchen Gruppenausfahrten die Kameradschaft und der sportliche Aspekt im Vordergrund. In dieser Gruppe jedoch ging es mehr um psychologische Kriegsführung, Trash Talk (“Du hast zugelegt über den Winter, oder?” – “Für Gruppe 2 könnte es reichen.” – “Was sagen Tierschützer zu dem Pelz an deinen Beinen?”) und Gruppenzwang in Form von Zielbier-Konsum. Kurzum, die Stimmung war vom ersten Tag an prächtig, auch wenn die Leistungsfähigkeit der Fahrer doch recht weit auseinander lag.

An Tag Zwei musste die Hauptgruppe die Insel mit dem Rad in Richtung Playa de Muro durchqueren. Das Gepäck und zwei Räder wurden zuvor in ein angemietetes Auto verladen, in dem die ersten beiden Opfer des Vortags zu Werke gingen. Am Südanstieg zum Santuari de Cura (Puig de Randa) trafen sich wieder alle und nahmen den legendären Berg unter die Reifen. Der Südanstieg von Llucmajor ist deutlich weniger bekannt als die “Rennstrecke” von Randa aus, so dass wir erst im letzten Abschnitt den typischen Wahnsinn des von Rennradfahrern übervölkerten Kultanstiegs mitmachen mussten.

Weiter ging es über den Puig de San Salvador nach Petra, von dort über das “kleine Wellblech” zum Grupotel Maritimo an der Playa de Muro.

In diesem Hotel erwartete uns nicht nur unser Vereinsmitglied Don Elmex, auch der BDR war dort mit zahlreichen Jugendmannschaften zum Training untergebracht. Räder und Radfahrer, wohin man blickte! Erfreulicherweise waren auch hier die Zimmer großzügig, das Personal freundlich, die Preise niedrig und das Essen gut. Eine klare Empfehlung!

Sowohl an der Playa de Muro als auch in Alcudia herrschte noch tieftste Nebensaison. Außer zwei, drei Hotels und einem Supermarkt war noch alles geschlossen. Das bedeutete wenig Autoverkehr, aber die Hürzeler-Fraktion war bereits in großer Zahl unterwegs. Die Radsportler hatten diesen Teil der Insel fest im Griff.

Am dritten Tag sollte es etwas kürzer und lockerer zugehen. Die Ermita de Victoria (Stichstraße von Alcudia; Geheimtipp) und das Cap de Formentor standen auf dem Programm. Glücklicherweise war die Straße zum Cap ab dem letzten Drittel für den Autoverkehr gesperrt, so dass es ein wahrer Genuss war, dort zu radeln. In Pollenca gab es dann einen kleinen Imbiss, bevor sich eine Gruppe aufmachte noch ein paar Kilometer dranzuhängen, um mindestens 100 vollzumachen.WhatsApp Image 2022-02-28 at 17.20.33

An Tag Vier ließen dann bei dem einen oder anderen die Kräfte nach. Es ging nach Arta und von dort zur Ermita de Betlem, die nicht mehr vollzählig erreicht wurde. Eigentlich schade, denn diese Strecke gehört zu den landschaftlichen Highlights, ist recht wenig befahren und steigt einigermaßen moderat an. Der Rückweg führte über Petra zurück an die Playa de Muro.

Tag Fünf, Königsetappe: Die Aussicht auf das Tramuntana-Gebirge ließ die Kleidungsfrage aufkommen. Lieber luftig oder wie der bekannte chinesische Pianist……. Lang Lang? Egal, alles kann, nichts muss…. Über den Cami Vell de Pollenca ging es nach Campanet, weiter nach Caimari, dort begann der Anstieg zum Col de Sa Batalla. An der Tankstelle wurde gewartet, es gab Tuk-Kekse und Getränke, bevor das absolute Highlight, die Straße hinunter nach Sa Calobra und wieder hinauf, zu bewältigen war. Einige aus der Gruppe kannten diese einzigartige Strecke noch nicht und waren mehr als begeistert. Auf der Strecke kam uns unser ehemaliger Juniorenfahrer Adrian Götz entgegen, der mit seinem neuen Team trainierte.

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Die Wetterprognosen für die letzten beiden Tagen wurden schlechter, was sich zum Glück nicht bewahrheitete. Während eine Gruppe Unkaputtbarer noch eine größere Runde über den Puig d´Inca und die Ermita de Bonany bei Petra drehte (beides sehr schön zu fahrende Anstiege, die etwas abseits der allgemein bekannten Rennstrecken liegen), legten andere bereits nach wenigen Kilometern die Beine hoch und bereiteten sich mental auf die Heimreise am folgenden Tag vor.

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Der Heimflug ging erst am Abend, so dass es für den letzten Tag verschiedene Optionen gab. Die Leute von Berner-Bikes boten uns an die Räder im Hotel abzuholen. Schrotti und der Kärcher wollten es sich nochmal geben und über Alaro, Orient  und den Col de Honor einen weiteren Ü-100 machen. Der Rest musste sich aufteilen, da nur fünf Personen in das Dienstfahrzeug passten. Zwei Zugfahrer lösten das Problem. In Palma bzw. am Flughafen wollten sich die einzelnen Grüppchen wieder zusammenfinden. Nach einer Runde Kunst und Kultur (also einem letzten ausgiebigen Mittagessen mit landestypischen Speisen und Getränken) kamen wir in Palmas Altstadt an einer Eisdiele vorbei. Dies sollte für einige ein weiterer Höhepunkt der Reise werden. Wer dabei war, wird sich noch eine Weile an die glutäugige Eisverkäuferin erinnern und an eine Handvoll Männer, die normalerweise ein paar Brocken Spanisch können, nun aber außer einem gestammelten “Helado” kaum in der Lage waren ihre Bestellung aufzugeben und andere, sonst kein spanisches Wort sprechend, die plötzlich fast fließend Konversation betrieben, um möglichst lange am Verkaufstresen stehen zu können…..

 

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ABSAGE Laufwelt-Nikolauslauf

Für den kommenden Sonntag, den 5. Dezember, hatten wir den Nikolauslauf geplant. Schweren Herzens müssen wir den Lauf leider absagen und auf einen späteren Termin verschieben.

Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Letztlich führten aber doch die allgemeine Covid19-Infektionslage und die verschärften Regeln der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg in unserem Vereinsvorstand zu einer einstimmigen Entscheidung: Wir möchten den Lauf erst dann veranstalten, wenn das Infektionsgeschehen wieder abflacht und die Zahlen sinken. Es ist unser Ziel, den Lauf im ersten Quartal 2022 durchzuführen – und zwar so, dass jede/jeder, die/der sich jetzt angemeldet hatte, auch tatsächlich teilnehmen kann bzw. darf.

An welchem konkreten Termin der Lauf nachgeholt werden kann, können wir derzeit noch nicht abschätzen. Wir versuchen aber, den Lauf so früh wie möglich nachzuholen, und werden den Ersatztermin mit ausreichendem Vorlauf über unsere Homepage, die Presse und die sozialen Medien bekannt geben.
Die bisher Angemeldeten erhalten in Kürze eine persönliche Nachricht, in der sie über das weitere Prozedere informiert werden.

 

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Laufwelt Nikolauslauf 2021 der RSG Ried Rastatt am 5. Dezember 2021

Silvesterlauf Rastatt Sylvesterlauf
Silvesterlauf Rastatt Sylvesterlauf

ACHTUNG: NEUER TERMIN! Der diesjährige Lauf findet am Sonntag, dem 05.12.2021, statt.

Dieses Jahr führt die RSG Ried Rastatt erstmalig einen Nikolauslauf durch, nachdem es 42 Silvesterläufe gegeben hat. Seit 2005 kooperieren wir mit der LAUFWELT, die auch dieses Mal wieder mit von der Partie ist. Es geht 10.500 m über einen Rundkurs bei Wintersdorf durch die landschaftlich wunderschöne Geggenau.

Start und Ziel ist vor der LAUFWELT in Rastatt-Wintersdorf. Die Strecke ist absolut eben und verläuft überwiegend auf Waldwegen bzw. asphaltierten Land- und Radwegen.

Distanzen und Startzeiten

Wir bieten diesmal aus organisatorischen Gründen nur eine einzige Strecke an:

10.500 m

Veranstaltungstag: 05.12.2021, Start: 12:00 Uhr, Zielschluss: 14:00 Uhr.

Altersklassen-Wertung

Wir führen eine Altersklassen-Wertung gemäß folgender Altersklassen-Einteilung durch:

  • U20 (M und W): Jahrgang 2002 und jünger
  • M20 / W20: Jahrgang 1992 bis 2001
  • M30 / W30: Jahrgang 1982 bis 1991
  • M40 / W40: Jahrgang 1972 bis 1981
  • M50 / W50: Jahrgang 1962 bis 1971
  • Ü60 (M und W): Jahrgang 1961 und älter

Preise und Auszeichnungen

Die Siegerehrung der drei Erstplatzierten findet im Anschluss an den Zieleinlaufstatt. Die Ehrung der Tagesschnellsten erfolgt direkt vor der Laufwelt. Die bisher übliche Siegerehrung in der Sporthalle in Wintersdorf mit Bewirtung entfällt.

  • Die Tagesschnellsten (männlich / weiblich) des Laufes werden mit Pokalen geehrt, die Zweit- und Drittplatzierten erhalten Medaillen (männlich und weiblich).
  • Die Sieger der Altersklassen werden im Nachgang zur Veranstaltung im Internet auf unserer Homepage veröffentlicht.

Streckenführung

Silvesterlauf Rastatt Baden-Baden
Bild zum Vergrößern anklicken

Start und Ziel ist vor der Laufwelt in Rastatt-Wintersdorf. Der Lauf findet in der Geggenau statt. Die Strecke ist ein 10.550 Meter langer Rundkurs und für den Halbmarathon zweimal zu durchlaufen (auf der Karte im Gegenuhrzeigersinn). Der Kurs ist absolut eben und führt meist überwiegend über Waldwege bzw. asphaltierte Land- und Radwege.

Organisatorisches

Startnummernausgabe ist am 05. Dezember ab 10.00 Uhr vor der LAUFWELT in Rastatt-Wintersdorf.

Umkleidemöglichkeiten und Duschen sind nicht vorhanden. Die Sporthalle in Wintersdorf steht uns dieses Jahr leider nicht wie gewohnt zur Verfügung.

Das Geschäft der Laufwelt ist am Veranstaltungstag für den Publikumsverkehr geschlossen. Es besteht also keine Möglichkeit, dort während des Laufes Bekleidung, Taschen oder ähnliches zu deponieren.

Corona-Regeln / 3G-Modus

Für den Lauf gilt die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg in der am Veranstaltungstag gültigen Fassung. Wir beabsichtigen die Veranstaltung nach der 3G-Regel durchzuführen: Teilnehmer müssen also vollständig geimpft, genesen oder getestet sein. Jeder Teilnehmer hat seinen 3G-Status bei der Startnummernausgabe durch geeignete Zertifikat bzw. Bescheinigungen nachzuweisen.

Kann der/die Teilnehmer/in keinen gültigen 3G-Status nachweisen, besteht kein Anspruch auf Rückzahlung des Startgeldes.

Parken

Im Umfeld der Laufwelt kann NICHT mehr geparkt werden. Parkplätze gibt es im Winterdorf an der Sporthalle (Lage der Sporthalle Wintersdorf) und am Sämannsee (Lage der Parkplätze am Sämannsee). Bitte unbedingt die ausgeschilderten Parkplätze (vor allem am Sämannsee) benutzen!

Anmeldung zu den Läufen

Um am Start eine reibungslose Organisation sicherzustellen ist unbedingt eine vorherige Online-Anmeldung (unter Angabe von Namen, Alter, Geschlecht) sowie die Überweisung des Startgeldes, notwendig. Hier geht es direkt zur Online-Anmeldung. Meldeschluss ist am 28. November. Nachmeldungen nach diesem Datum sind nicht möglich.

Das Startgeld beträgt im 15 €. Das Startgeld muss bis zum 01.12. im Voraus auf das Konto der RSG Ried Rastatt überwiesen werden.

Hier unsere Bankverbindung für die Überweisungen:
Kontoinhaber: RSG Ried Rastatt e.V.
IBAN: DE61665500700000070011
BIC: SOLADES1RAS

Jugendliche Teilnehmer/innen (Jahrgang 2004 oder jünger) starten kostenfrei ohne Startgeld.
Teilnahme ab 12 Jahren möglich!

Das Teilnehmerfeld ist auf 300 Starter begrenzt!

Eindrücke von der Veranstaltung

Wenn Sie unseren Lauf noch nicht kennen, können Sie sich hier einen ersten Eindruck verschaffen:

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U-17-Fahrer Adrian Götz fährt auf Platz Vier bei der Ba-Wü-Meisterschaft und aufs Podium in Bellheim

Am 26.9.21 fand in Rottenburg am Neckar auf einem hügeligen Rundstreckenkurs über 55 km das U-17-Straßenrennen um die Baden-Württembergische Meisterschaft statt. Da es immer wieder stark regnete, war die teilweise über Landwirtschaftswege führende Strecke schwer zu befahren. Dies bekam auch Adrian Götz zu spüren, der sich nach zwei Runden mit einer Vierergruppe vom Feld lösen und einen Vorsprung herausfahren konnte. Er kam ins Rutschen und verlor den Anschluss. In der Folgezeit musste er die weiteren sieben Runden quasi im Alleingang bestreiten, überrundete dabei noch den einen oder anderen der ca. 25 Teilnehmer, hielt dabei aber seine Position vor dem Hauptfeld und kam als Vierter ins Ziel.

Auch zwei Wochen später beim Kriterium in Bellheim fuhr Adrian stark und erreichte Platz Drei.

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Der Berg rief…… Ebersteiburg-Bergzeitfahren 2021

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Der Berg rief….. und viele kamen – wenn die Veranstalter bei den tollen Wetterverhältnissen auch den einen oder anderen Starter mehr erhofft hätten.

Vor allem fehlten einige Sieger und Hochkaräter der vergangenen Jahre auf der Startliste, von denen man bei diesen optimalen Bedingungen sehr gute Zeiten hätte erwarten können (Jonas Hund, Andreas Crivellin, Daniel Debertin, Ben Witt etc.) Woran es lag? Wir wissen es nicht. Vielleicht am Durlacher Turmbergrennen, das am selben Datum ausgetragen wurde.

Das soll die Leistung des Tagessiegers in keiner Weise schmälern. Cosmas Lang aus Wiesbaden fuhr im Alter von 52 Jahren in einer bewundernswert schnellen Zeit (12 Minuten 10 Sekunden) den Berg hinauf und lag damit nur 32 Sekunden über der seit Jahrzehnten gültigen Rekordzeit. Er dürfte damit der älteste Tagessieger seit Bestehen des Bergzeitfahrens nach Ebersteinburg sein. Seine Leistung ist umso bemerkenswerter, weil er das 18-jährigen RSG-Eigengewächs Leon Uhrig, immerhin der amtierende Baden-Württembergische Junioren-Bergmeister, um fünf Sekunden distanzieren konnte. Dieser fuhr nach einer krankheitsbedingten Trainingspause auch sehr stark auf Platz Zwei. Den dritten Platz in der Gesamtwertung erreichte Philippe Hercher vom Team Riding Commando.

Dass das Alter beim Radsport nur bedingt eine Rolle spielt, zeigte außer dem Tagessieger auch der 70-jährige Roland Käshammer aus Freistett, der mit seinen 15:41 Minuten viele wesentlich jüngere Fahrer hinter sich lassen konnte.

Obwohl der Rennradsport in der letzten Zeit einen deutlichen Zuwachs an weiblichen Fahrerinnen erfuhr, konnte man diesen Trend bei unserem Bergzeitfahren nicht erkennen. Es meldeten sich ledigich vier Frauen zum Start an. Es gewann mit deutlichem Vorsprung Pia Wolf aus Freistett vor Irmela Soldner aus Karlsruhe (die damit schnellste Seniorin war) und Iris Weiss aus Nurfringen.

Da der Tagesschnellste aus der Klasse der Senioren kam und der Zweite aus der Juniorenklasse, setzt sich die Siegerliste der Hauptklasse Männer wie folgt zusammen.

1. Philippe Hercher

2. Benjamin Merkel

3. Manuel Denning

Bei den Senioren und den Junioren konnten sich die RSG-Fahrer in Szene  setzen:

Senioren:

1. Cosmas Lang

2. Ralf Hafermann (RSG)

3. Bernd Melchert (RSG)

Junioren:

1. Leon Uhrig (RSG)

2. Moritz Merkel (RSG)

3. Kilian Merkel

Für die RSG waren noch am Start: Christian Veit, Christoph Schrod, Markus Weiler und Christian Späth

Hier gibt es die Ergebnisse:  2021_RSG-Bergzeitfahren

Bilder BZF 2021

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17. RSG Ried Bergzeitfahren nach Ebersteinburg am 25.09.2021

Wir suchen den Bergkönig Ebersteinburg 2021!

Aktuell: Teilnehmerliste incl. Startnummern und Startzeiten

Es ist der Klassiker unter den Bergzeitfahren in Mittelbaden: Das Zeitfahren von der Förcher Kreuzung beim Schloss Favorite hinauf nach Ebersteinburg. Mehr als harte 5 Kilometer und fast 300 Höhenmeter liegen vor den Teilnehmern.

Noch immer ist der Streckenrekord von Jochen Klebsch aus dem Jahr 1989 ungeschlagen: 11:38 Minuten. Ob ihn dieses Jahr endlich jemand knacken kann? Manche Sieger früherer Jahre waren dicht dran: Thomas Heuschmidt (2006) fuhr 11:44 Minuten und Florian Link (2007) 11:47 Minuten. Ebenfalls 11:47 Minuten brauchte Daniel Debertin im Jahr 2018.

Los geht es am Samstag, 25.09.2021, um 14:00 Uhr. Im Minutenabstand gehen die Fahrer auf die Strecke.

Teilnahmemöglichkeit für Jedermann! Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 100 Teilnehmer/innen. Daher bitten wir Dich um rechtzeitige Anmeldung.

Anmeldung

Du hast Lust mitzufahren? Hier geht es zur sofortigen Anmeldung.
Wer hat sich schon angemeldet? Liste der bisher gemeldeten Teilnehmer/innen

Das Startgeld beträgt 5,00 €. Es ist am Veranstaltungstag bei der Abholung der Startnummer bar zu bezahlen. Junioren/innen und Jugendfahrer/innen unter 18 Jahren starten – wie immer bei uns – kostenlos.

Teilnehmer und Startzeiten

Das vorläufige Starterfeld (Stand: 24.09.2021, 15 Uhr) und die genauen Startzeiten könnt Ihr der folgenden Liste entnehmen: Teilnehmerliste incl. Startnummern und Startzeiten

Preise und Siegerehrung

Nach dem Zeitfahren findet eine Siegerehrung im Schützenhaus in Haueneberstein (Waldstraße 30, 76532 Baden-Baden) statt. Der/die Tagesschnellste erhält einen Pokal. Weitere Preise werden unter den Teilnehmer/innen verlost, so dass jede/r unabhängig von seiner/ihrer Platzierung die Chance hat, etwas zu gewinnen. Die Ergebnisse aller Teilnehmer/innen und Fotos von der Veranstaltung von uns im Nachgang zum Zeitfahren hier auf unserer RSG Ried Homepage veröffentlicht.

Corona-Regeln

Bei der Veranstaltung und bei der Siegerehrung sind die Corona-Regeln zu beachten, die am Veranstaltungstag für Baden-Württemberg gültig sind.

Weitere Informationen zum Bergzeitfahren findest Du in unseren Teilnahmebedingungen.

Impressionen aus den vergangenen Jahren

So lief es letztes Jahr: Bericht vom Bergzeitfahren 2020
2019: Bericht vom Bergzeitfahren 2019
2018: Bericht vom Bergzeitfahren 2018
2017: Bericht vom Bergzeitfahren 2017
2016: Bericht vom Bergzeitfahren 2016
2015: Bericht vom Bergzeitfahren 2015
2014: Bericht vom Bergzeitfahren 2014
2013: Bericht vom Bergzeitfahren 2013
2012: Bericht vom Bergzeitfahren 2012
2011: Bericht vom Bergzeitfahren 2011
2010: Bericht vom Bergzeitfahren 2010
2009: Bericht vom Bergzeitfahren 2009

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Die RSG bedankt sich bei der BBBank Rastatt für die Partnerschaft und Unterstützung

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Vor dem Dienstagstraining durfte unser Vereinsvorstand Jochen Klebsch vom Filialleiter der Rastatter BBBank, Herrn Köhler, einen großzügigen Scheck entgegennehmen, der in Kürze für die Anschaffung neuer Vereinsbekleidung Verwendung finden wird. Wir bedanken uns herzlich!

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Ein ereignisreicher August…..

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Während sich sechs Fahrer der RSG als selbsternannte “Alpenbummler” in Österreich und Südtirol herumtrieben und dabei die Piller Höhe, die Anstiege nach Fendels, Fiss, Ladis und Serfaus sowie den Kaunertaler Gletscher und das Stilfser Joch unter die Räder nahmen (in den vier Tagen standen zwar nur 240 km, aber um die 7000 hm auf den Tachos), betrieb unser U-19-Fahrer Leon Uhrig “richtigen” Sport.

Leon bewies seine derzeit überragende Form und konnte das Rundstreckenrennen in Plattenhardt (nahe Filderstadt) gewinnen. Die Strecke verlief über einen 2 km langen Rundkurs, der einen ordentlichen Anstieg aufwies. Nach der vierten von 25 Runden konnte sich Leon vom Feld absetzen und den Vorsprung über 42 km solo ins Ziel bringen. Er ließ dabei nicht nur seine u-19-Konkurrenten hinter sich, sondern auch die im selben Rennen gestarteten Amateure.

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Auch der “Ultra-Cyclist” Tobias Bailer war sehr bemerkenswert unterwegs. Er ging an den Start des möglicherweise härtesten Radevents Europas, des “Race Around Austria”, das mehr oder weniger nonstop über 2200 km und 30000 hm, unter anderem auch über den Großglockner, führt. Tobias konnte dabei sowohl seine 2020er Platzierung als auch seine Zeit unterbieten und kam in vier Tagen 23 Stunden auf Rang Fünf ins Ziel.

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Eine Challenge der besonderen Art vollbrachte Elmar Petrisor während seines Südtirolurlaubs. Er vollzog den “Gran Stelvio”, bezwang also an einem Tag alle drei Auffahrten des Stilfser Jochs von Prad, Bormio und Santa Maria, legte dabei 120 km und 4500 hm zurück und gehört nun zum elitären Kreis der Finisher.

Christoph Schrod folgte der Einladung der “Karlsruher Lemminge” zum Bergzeitfahren auf den Weithäusleplatz nahe Dobel. Das Rennen begann mit einem neutralisierten Massenstart in Bad Herrenalb, im Ziel erhielten die Fahrer für Gewicht und Alter Zeitgutschriften. Unter den 37 Teilnehmern kam Christoph auf Rang Acht.

Der Ötztaler Radmarathon am 29.8. stand unter keinen guten Vorzeichen: Die Wetterprognose war sehr schlecht, die Strecke musste wegen eines Felssturzes über den Haimingerberg umgeleitet werden (und erhielt damit mehr Wegstrecke und mehr Höhenmeter) und Jörg Karcher, der sich in sehr guter Form befand, stürzte zwei Tage zuvor so schwer, dass er seine Teilnahme absagen musste. So blieb als einzig verbleibender Starter der RSG Thomas Merkel. Er konnte, obwohl ihn zeitweise starke Magenprobleme plagten, die Strecke trotzdem sehr respektabel bewältigen und lag am Ende auf Platz 668. Außerdem verband Thomas Merkel seine Reise nach Tirol mit dem Start beim Ein-Kilometer-”Airportsprint” im Rahmen des Weltpokals in St. Johann. Dieser wurde am Freitag vor dem Ötztaler ausgetragen.

Tom Merkel (rechts) mit dem Vorjahressieger M. Nothegger

Tom Merkel (rechts) mit dem Vorjahressieger M. Nothegger

Am selben Tag bestritt unser U-17-Fahrer Adrian Götz das Rundstreckenrennen im pfälzischen Dierbach, das wegen Dauerregens von 62 auf 44 km verkürzt wurde. Er musste sich nur zwei Fahrern, darunter der Rad-Net-Ranglistenerste Max Bock, geschlagen geben und durfte aufs Podium.

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Leon Uhrig Baden-Württembergischer Bergmeister U19!!!!

Leon[48254]Bericht von Stephan Friedrich in den BNN vom 12.08.2021

Nach einem sehr respektablen 18.Platz bei den Deutschen Meisterschaften der U19 im Einzelzeitfahren konnte Leon noch einmal einen  draufsetzen:

Er gewann das Rennen um den Titel des Baden-Württembergischen Bergmeisters. Von Fellbach aus ging es auf einen Rundkurs in den Weinbergen rund um Stuttgart. Dieser musste 15 mal umfahren werden. Fünf Runden vor Schluss wagte Leon einen Ausreißversuch und konnte 50 Sekunden Vorsprung herausfahren.

Wir gratulieren zu dieser extrem starken Leistung!

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Leon Uhrig in Reute auf dem Podium

Unsere beiden jungen Fahrer Adrian Götz (Jugend U17) und Leon Uhrig (Junioren U19) standen am vergangenen Sonntag beim Rundstrecken-Klassiker “Rund um Reute” am Start. Die beiden Klassen gingen um eine Minute verstezt auf die 72-km-Strecke in der Nähe von Freiburg. Leon konnte einen starken dritten Platz erreichen. Auch Adrian fuhr ein couragiertes Rennen und beendete es auf einem respektablen elften Rang.

Leon Uhrig auf dem Podium

Leon Uhrig auf dem Podium

Adrian Götz (U17) in Reute

Adrian Götz (U17) in Reute

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