Ergebnisse vom 14. Laufwelt-RSG-Ried-Triathlon 2010

Neuer Teilnehmerrekord: Insgesamt 117 Teilnehmer kamen beim diesjährigen Laufwelt-RSG-Ried-Triathlon ins Ziel.

Gesamtsieger wurde ein Gast aus Bayern: Andrej Heilig vom TSV Unterpfaffenhofen-Germering gewann in sensationell schnellen 45:19 Minuten. Schnellste Frau war Simone Bollian vom Rastatter TV in 56:24 Minuten. Der RSG Ried Vereinsmeister 2010 heißt erstmals Adrian Kreis (51:38 Minuten – 1:59 Minuten schneller als im Vorjahr).

Ralf Pfistner wurde Sieger der SG Stern Meisterschaft, die im Rahmen dieses Triathlons ausgetragen wurde (47:19 Minuten).



Die Bilder zeigen Sieger Andrej Heilig (oben) und den Zweitplatzierten Yves Schwencker (unten).

Vollständige Ergebnisliste

Weitere Fotos

Knapp 500 weitere Bilder vom Triathlon findet Ihr in unserer Bildergalerie Laufwelt RSG Ried Triathlon 2010.

Wir danken allen Teilnehmern und Helfern für ihr Kommen!

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Antworten auf Ergebnisse vom 14. Laufwelt-RSG-Ried-Triathlon 2010

  1. Jürgen Schmidt sagt:

    Als Teilnehmer an der gestrigen Veranstaltung muss ich die Orga loben, was hier in den letzten Jahren auf die Beine gestellt wurde. Allerdings bleibt auch anzumerken, dass eine “Dorfveranstaltung” wie diese ohne eindeutiges Regelwerk mit entsprechenden Sanktionen mehr einem Draftathlon als einem Triathlon entspricht.

    Vor 5 Jahren konnte man noch von einem Manschaftszeitfahren sprechen heute hat der Radpart im mittleren Leistungsbereich eher RTF-Charakter, da die Pulks von Jahr zu Jahr grösser werden.

    Sportliche Grüsse

  2. Kai Schröder sagt:

    Erstmal ein dickes Dankeschön an Holger Dörr und seine Helfer, dafür dass es auch wieder in diesem Jahr
    mit einem Tria hier in der Region geklappt hat!

    Ansich ist der Tria der RSG einer meiner liebsten. Doch das Fairplay hat leider auch in diesem Jahr wieder stark gelitten.
    Die Windschattenproblematik war dieses Jahr für mich persönlich besonders bitter. So musste ich nach einer guten ersten Radrunde,
    mit vielen Überholvorgängen,in der zweiten Runde feststellen dass mich viele von den bereits überholten in Windschattenpulks
    wieder einsammelten.

    Man wird einfach gnadenlos abgestraft wenn man sauber fährt! Das ist eine bittere Erkenntnis!

    Und wenn man sich dann noch nach dem Rennen anhören muss, dass man ja selbst Schuld wäre wenn man nicht Windschatten fährt,
    und noch darüber witzelt wie lustig das doch alles war, so ganz ohne Kampfrichter… Dann hab ich echt keinen Bock mehr!

    Ich weiß es gibt bei einer solchen Veranstalltung immer eine “Helferproblematik”. Aber ohne Wettkampfrichter auf Motorrädern
    wird die Unsportlichkeit weiter gehen!

    Sportlicher Gruß

    Kai

  3. Oliver sagt:

    Was für ein toller Wettkampf. Alle Strecken an einem Ort, unkompliziert, freundliche Leute und aus meiner Sicht endlich mal wieder ein faires Rennen.
    Nun, meine Perspektive von der Radstrecke war wahrscheinlich eine andere. Im Gegensatz zu meiner normalen Schwimmschwäche bin ich dieses mal auf Sichtweite zum ersten aus dem Wasser gekommen. Zumindest die ersten Drei sind ausgesprochen Fair gefahren und haben ohne Zweifel verdient gewonnen was aufgrund der Vorredner einer Erwähnung bedarf. Da “verliere” ich wirklich gerne

  4. Hallo an alle Teilnehmer,

    ich habe hier mal aus Interesse reingeschaut und wollte mich nur kurz zur Windschattenproblematik äußern (ich bin selbst unverdächtig da die ganze Zeit in Führung gewesen).

    Natürlich ist es frustrierend wenn man das Gefühl hat um eine bessere Platzierung betrogen worden zu sein. Allerdings sollte man bei dieser Veranstaltung, die einen bewußt nicht-professionellen, unkommerziellen Ansatz verfolgt, vielleicht mit einer grundsätzlich anderen Einstellung als bei anderen, sauteuren, slot-vergebenden und geldverdienenden Events herangehen.

    Die ganze Veranstaltung lässt sich in der Form wie sie ist, und die ist toll, nicht erhalten, wenn man auch noch Kampfrichter usw. hinstellen muss. Wenn man hier antritt, dann sollte es einem um die eigene Leistung im Vergleich zu den vorjahren gehen, nicht darum was andere treiben. Letztlich ist das ohnehinm der einzige belastbare Maßstab, denn alles andere liegt ja nicht in den eigenen Händen.

    Vielleicht denkt sich der ein oder andere jetzt “der redet sich leicht, hat ja gewonnen”, aber es gab viele Jahre da habe ich nix gewonnen und hatte ähnlich frustrierende Erlebnisse. Letzten Endes muss man mit sich selbst zufrieden sein, alles andere behindert einen nur beim weiteren Fortkommen. Und bei den großen Events, die Unmengen Kohle nehmen, da sollte man konsequenterweise boykottieren wenn so viele Leute auf die Strecken geschickt werden, dass es ohne Pulkbildung gar nicht mehr geth.

    Grüsse,

    Andrej Heilig

  5. Frank sagt:

    Hallo allerseits,

    nachdem sich nun auch der Gewinner des Triathlon zu Wort gemeldet hat, werde ich als beinahe Rote Laterne der Männerwelt auch ein paar Worte dazu beitragen und vielleicht ermutigt es den einen oder anderen nächstes Jahr auch mitzumachen.

    Der Wettkampf war mein erster Triathlon überhaupt und da mir in meinem bisherigen Leben kein anderer Schwimmstil als Brust bekannt war ;-) , meine Jogging-Aktivitäten von ein,zwei bis dreimal in der Woche (jeweils ca. 10km im gemäßigten Tempo) relativ überschaubar sind und ich auch erst seit zwei Monaten ein Rennrad besitze, war mir von vornerein klar, daß ich um die Vergabe der vorderen Plätze nicht mitreden würde ;-)

    Ich betrat also am Mittwoch Abend den Platz des Geschehens (der heißeste Tag im Jahr bis 18Uhr), lauschte den Fachgesprächen der Sportler und grinste vor mich hin. Ich sah Zeitfahrräder mit Triathlon-Lenker und irgendwie war mir bewußt, daß ich die meisten beim Wettkampf wohl gar nicht sehen werde, es sei denn ich werde beim Radfahren überrundet :-)

    Beim Schwimmen hoffte ich, daß wenn der erste das Ziel erreicht, meine Wenigkeit bereits die Hälfte der Strecke hinter sich hat. Beim Radfahren wollte ich einen Schnitt um die 33 km/h fahren und beim Laufen unter 20 min bleiben.

    Bei der Wettkampfbesprechung wurde alles in einfacher Form und durchaus verständlich erklärt (auch für mich…allerdings frage ich mich immer noch wie man es schafft auf 50 km/h vor diesen gefährlichen Kurven zu kommen??? :-) ) wie auch der gesamte Ablauf von einem sympathischen Team sehr gut organisiert war.

    Nachdem mir zwei Stunden vor dem Wettkampf eingefallen war, daß ein Startnummernband vielleicht gar nicht vom Veranstalter gestellt wird, habe ich mir spontan und zum Glück doch noch eines gekauft, worüber ich schon mal erleichtert war.

    Kleidung: Eine Triathlon-Radhose, die zum Schwimmen, Radfahren und Laufen geeignet war und ab dem Radfahren ein eng anliegendes, ärmelfreies Lauf-Shirt, da ich in einem Radler-Trikot nicht laufen wollte.

    Es ging zur Startnummernausgabe und nach der Wettkampfbesprechung dann zum Startpunkt. Als Brustschwimmer stelle ich mich brav nach hinten und nach kurzer Zeit sah ich die Krauler nur noch von weit hinten hihi. Mir war auch irgendwie klar, daß mein Schwimmstil wohl nicht ganz optimal ist, da mir ein paar Brustschwimmer, die ihren Kopf nicht unter Wasser hatten, auch vorraus waren. Wie auch immer, ich kämpfte mit meinen zur Verfügung stehenden Mitteln und freute mich als ich noch 20 Meter hatte und stehen wollte, damit ich aus dem Wasser laufen konnte. Mist! Das Wasser war noch zu tief! Wasser geschluckt und nochmals ein paar Züge, dann war es nach 9:30 min geschafft.

    Auf ging es zum ersten Wechsel. Startnummer über die Hose gezogen, Lauf-Shirt irgendwie übergezogen, Fahrradhelm aufgezogen, Sportsocken angezogen (war keine gute Idee, denn der Rasen war nass, meine Socken dann auch) und Radschuhe angezogen und ab ging es.

    Ich war voller Tatendrang und fuhr die ersten Kilometer leicht über meine Verhältnisse (37km/h) und pendelte mich dann zwischen 33 und 35 ein. Nach wenigen Kilometern kam dann der besagte Wolkenbruch, den ich gar nicht mal als so unangenehm empfand, obwohl das Wasser teilweise hoch auf der Straße stand. Nach einem viertel der Strecke bekam ich “Besuch” von einem Herr, der mich überholte. Ich fuhr seitlich versetzt einige Meter hinter ihm, um aus dem Windschatten zu gehen und versuchte an diesem Mann dran zu bleiben, was auch gelang. Und nach einigen Kilometern fuhr ich an ihm wieder vorbei, da ich merkte, daß das Tempo langsamer wurde. Dieser Spiel wiederholte sich auf der gesamten Radstrecke. Es kam kein Fahrer von hinten nach und bis auf zwei, drei Radfahrer war auch niemand zum Überholen in Sicht. Meine Beine waren zu diesem Zeitpunkt schon stark zu spüren und nachdem ich vor Ottersdorf das Tempo nochmals anzog, ließ ich es vor der Einfahrt in die Wechselzone austrudeln, um ein paar Energien zu schonen. Wenn ich gewußt hätte, das das total für die Katz war, wäre ich lieber mein Tempo weitergefahren tztz. (17km Radfahren in 32min)

    Runter vom Rad…Schuhe, Helm runter und ab in die frischen, total durchnässten Laufschuhe (stimmt..hatte ja geregnet..flatsch flatsch). Ich habe noch einen Schluck von meiner Trinkflasche genommen, die ich auf dem Fahrrad nicht dabei hatte, weil ich wegen dem möglichen Mehrgewicht nicht Sekunden verlieren wollte (zwinker) und schüttete den Rest über meinen Kopf. Und auf ging es auf die Laufstrecke.

    Und dann kam der Schock: Bleiente!! Meine Beine waren nach 100 Meter schwer und ich fühlte mich wie nach einem schnelleren 10km Lauf. Und dann noch drei Runden..stöhn!!! Also dieses Gefühl hat mich am meisten Überwindung gekostet und so war es echt ein Kampf im Kopf, daß man mit schweren Beinen und nach Luft ringend diese drei Runden zu Ende läuft. Nachdem mir auch noch ein Schuhbändel aufgegangen ist und einige Läufer an mir vorbei keuchten, erreichte ich nach 19:30 min das Ziel: Schwer gezeichnet, zumal ich nach der zweiten Runde Gänsehaut bekam und auch leicht frierte. Nachdem ich 10 minuten vorher gedacht habe, so etwas mache ich nie wieder, war ich dann doch irgendwie happy, daß ich das Ziel erreicht hatte und mich durchgekämpft hatte.

    Ich kann einen Triathlon nun einigermassen einschätzen und habe auch Respekt vor allem Teilnehmern, die das Ziel erreichten, denn dazu gehört schon eine gewisse Willensstärke.

    Zur angesprochenen Windschattenproblematik kann ich nur die Worte meiner Ex-Freundin mit auf den Weg geben und die würde zu denen sagen, die das betreiben um eine bessere Platzierung zu erreichen: Lutscher! Ich glaube mehr braucht man da nicht sagen, jeder Mensch “sollte eigentlich” so viel Ehrgefühl haben um sich selbst und anderen gegenüber fair zu sein.

    Und somit beschließe ich meinen Beitrag mit folgenden Worten:

    Ich würde nächstes Jahr auch gerne wiederkommen und ich will mal schauen ob ich es schaffe unter einer Stunde zu bleiben, so daß ich meine Zeit um über fünf Minuten verbessern könnte. Es ist übrigens schön zu lesen, daß Andrej -der wohl Triathlon sehr intensiv und erfolgreich bertreibt – auf dem Teppich geblieben ist und so ein sympathisches, unkommerzielles Event schätzt. Und ein größeres Lob hätte der Veranstalter wohl nicht bekommen können. Ich selbst komme gerne wieder und bringe dann einen Pfälzer mit, so daß der bayrische Landsbruder nicht völlig isoliert ist hihi.

    Gruß an alle..

    Frank, 42 Jahre

    P.S.: Trotz regelmäßigen Schwimmens, Joggen und Radfahren in den letzten Wochen hatte ich danach zwei Tage Muskelkater;-)

  6. Manfred Burkhard sagt:

    An die Organisatoren,

    als jährlicher Zuschauer aus Kuppenheim fand ich diese sportliche Veranstaltung spannend,toll und gut organisiert. Ausser…..

    Nicht so gut finde ich, dass die ersten 10 Teilnehmer nicht per Lautsprecher mit Namen und Herkunft im Ziel begrüßt wurden !
    Viele Zuschauer haben den ersten Zieleinläufer gar nicht gesehen !

    Bei jedem Volkslauf bzw. Marathon (habe schon etliche gelaufen)werden die Läufer im Ziel für ihre tolle Leistung begrüßt!

    Mit sportlichen Grüßen

    Manfred Burkhard

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.